„Given this awareness of the image’s becoming and its place in real space, it is hardly surprising that the artist also thinks deeply about the spatial presentation of her pictorial objects and repeatedly finds new, surprising solutions here.“
„Wenig verwunderlich ist es angesichts dieser Bewusstheit über das Werden des Bildes und seinen Ort im realen Raum, dass die Künstlerin auch intensiv über die räumliche Präsentation ihrer Bildobjekte nachdenkt und hier immer wieder neue, überraschende Lösungen findet.“
Heinz Stahlhut, Kunsthistoriker, 2025 (Textauszug)
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“She first gained national attention in 2024 as part of ‘Backstage Engelberg,’ where—as is typical of her—she used a shed originally intended for forestry work as an exhibition within the exhibition, staging the outdoors indoors with a large painting. Even more so than Medardo Rosso, she attaches great importance to the surrounding space of the picture presentation. For example, in the garden of the barn in Müsigricht, she converted old rabbit hutches into sheltered houses for art. Here, as in the freestanding “cabins” accessible from one side, she thus focuses our gaze on the image displayed within, allowing even small formats to be experienced immersively as something precious. These protective structures undoubtedly echo the nature visualized in the image. The sensation of gliding into the interior of the pictorial landscape arises primarily from the technique employed. Ates works with painting in transparent layers, applied over a poplar wood substrate using layers of translucent epoxy resin. What appears from a distance to be a spherical landscape painting becomes, upon closer inspection (and with sufficient light), a journey into the depths of mountains and valleys.”
„National in Erscheinung trat sie 2024 im Rahmen von «Backstage Engelberg», wo sie – was typisch ist – einen forstwirtschaftlich genutzten Schopf als Ausstellung in der Ausstellung nutzte und mit einem grossen Bild das Aussen im Innern inszenierte. Noch weitergehend als Medardo Rosso ist ihr der Umraum der Präsentation der Bilder sehr wichtig. So hat sie im Garten der Scheune in Müsigricht z.B. alte Kaninchenställe umgebaut und zu geschützten Häusern für Kunst umfunktioniert. Hier wie in den freistehenden, einseitig betretbaren «Kabinen» fokussiert sie damit unseren Blick auf das darin gezeigte Bild, ermöglicht auch Kleinformate immersiv als etwas Kostbares zu erleben. Wobei diese Schutzkonstruktionen zweifellos die im Bild visualisierte Natur mit meinen. Das Gleiten ins Innere der Bildlandschaft entsteht im Wesentlichen durch die angewendete Technik. Ates arbeitet mit Malerei in transparenten Schichten, die durch Layer von lichtdurchlässigem Epoxidharz über einem Pappelholzträger gelegt werden. Was auf Distanz wie ein sphärischesLandschaftsbild Stil wirkt, wird bei näherem Betrachten (und genügend Licht) zu einer in die Tiefe führenden Reise in Berge und Täler.“
Annelise Zwez, Kunstkritikerin, 2025 (aus „NEWSLETTER VI“)
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“At first glance, we perceive the surface. Through her work, artist Nina Meret Ates invites us to delve into the layers beneath, to engage with the complexity of our surroundings, and to view them from a variety of perspectives.”
„Im ersten Moment nehmen wir die Oberfläche wahr. Die Kunstschaffende Nina Meret Ates fordert uns mit ihren Arbeiten auf, in die darunterliegenden Schichten vorzudringen, uns mit der Vielschichtigkeit unserer Umgebung auseinanderzusetzen und sie aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.“
Dölf Ehrler, Müsigricht Verlag, 2025
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„She works mainly in the media of painting and performance and is also interested in participatory processes. In her work, she constantly asks herself what it takes to look behind the facade and break new ground.“
„Sie arbeitet hauptsächlich in den Medien Malerei und Performance und interessiert sich zudem für partizipative Prozesse. In ihren Werken und Aktionen stellt sie sich immer wieder die Frage, was es braucht, um hinter die Fassade zu blicken und neue Wege zu gehen.“
Dorothea Strauss, Kuratorin, 2024